Weißwurst

Weißwurst

Es gibt nichts Besseres als was Gutes!

Getreu diesem Motto, gehört in Bayern ein Weißwurst-Frühstück dazu – am liebsten vor 12:00 Uhr. So wie es die Tradition vorschreibt – wobei dies aus der Legende heraus, als die Metzger die Weißwürste noch ungebrüht verkauften – inzwischen auch nach 12:00 Uhr durchaus möglich ist. Viel Vergnügen bereitet es im Kreise der Familie oder mit Freunden und genießt ein paar Münchner Weißwürste mit Brezn, einem süffigen Weißbier oder ein Getränk nach Wahl.

Zuerst die Arbeit – dann das Vergnügen!

Die Weißwürste zu erhitzen ist relativ einfach, wenn man nachstehende Information berücksichtigt:
Zunächst setzt man einen großen Topf mit Wasser auf und gibt noch pro Liter Wasser einen Esslöffel Kochsalz hinzu, dann löst das Wasser nicht das Salz aus der Wurst und der wunderbare Geschmack bleibt im vollen Umfang erhalten.
Sobald das Wasser kocht, gibt man die Würste hinein und bleibt für 1 – 2 Minuten dabei stehen und lässt das Wasser wieder erhitzen. Da am Kochtopfboden das Wasser als erstes beginnt zu kochen, empfiehlt es sich mit einem Kochlöffel umzurühren, so dass die Hitze des Wassers alle Würste gleichmäßig erreicht. Sobald leichte Blasen vom Kochtopfboden aufsteigen, ist das Wasser wieder heiß und man nimmt den Topf von der Kochstelle. Gibt einen Deckel drauf und lässt die Würste unter gelegentlichen rühren ziehen.

„Zuzeln oder nicht“ das ist hier die Frage!

Je nach gesellschaftlichen Anlass kann man natürlich die Weißwurst zuzeln. Da empfehle ich die Wurst einfach in der Mitte durchzubrechen und das Innere genüsslich rauszuzelt. Zunächst von der einen Seite dann von der anderen, so sieht es einigermaßen gesittet aus, wenn man das Genüssliche der Wurst „zuzelt“.

Selbstverständlich darf man die Weißwurst auch mit Messer und Gabel essen. Da geht man ähnlich vor wie beim Zuzeln, dass man zunächst die Weißwurst in der Mitte durchschneidet und dann eine Hälfte längs mit der Gabel ansticht und mit dem Messer in der Mitte die Weißwurst bis zur Wursthülle durchschneidet und diese dann souverän bequem rausschält.
Diese Methode hat den Vorteil, dass die andere Hälfte besser warm bleibt und somit mehr Aroma hat.

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